Hier widme ich mich dem grundlegenen System von C#.
Das .NET-Framework ist eine von Microsoft erstellte Klassensammlung welche man größtenteils frei nutzen kann. Weiterhin bildet das Framework die grundlegende Basis von C#, Visual C++, J#, Visual Basic, ASP und vielen mehr. Eine vollständigere Liste kann auf
Wikipedia aufgerufen werden.
Da das .NET-Framework die zentrale Basis der oben genannten Sprachen ist, funktioniert es ohne nicht. Nur Visual C++ lässt sich mit MicrosoftBoardmitteln auf Assamblerebene kompilieren. Alle anderen Sprachen werden erst auf die sogenannte Intermediate Language (IL-Code) vorkompiliert und dann während der laufzeit durch das .NET-Framework auf Maschinencode (Assambler) kompiliert (besser gesagt interpretiert). Kundige Leser werden sich hier an JAVA erinnern welches auf die gleiche Weise arbeitet. Der IL-Code (auch Byte-Code genannt) ist plattformunabhängig und kann deswegen theoretisch auf jeder Art von Systemen ausgeführt werden. Allerdings benötigt der letztendliche Anwender dafür das .NET-Framework.
Nun denken sich einige von euch sicher das sie damit mit ihrem Linux- oder Mac-System (oder einem anderen nicht-Windows) rausfallen. Doch hier sei gesagt das seit geraumer Zeit das
Mono-Projekt existiert. Dies ist die .NET-Framework Portierung für unixbasierte Systeme. Dazu zählen auch Linux und Mac OSX.
Wer ein aktuelles Windowsbetriebssystem besitzt, braucht sich um die Installation des Frameworks nicht zu kümmern. Seit Windows Vista ist das Framework fest im System integriert. Ein großer Teil von Windows 7 ist in C# geschrieben und setzt somit das .NET-Framework vorraus.
Hier ist auch ein offensichtlicher Pluspunkt der Technik:
Da man direkt auf Systembibliotheken zu greift (Hier lässt sich allerdings nur lesen da das .NET-Framework bis auf die Maschinensprache kompiliert wurde), arbeitet das spätere Programm sehr schnell.
Ein weiterer Vorteil ist das man somit auf die interne Windows-API zugreifen kann.
Außerdem kann man bspw. ein Modul eines Programmes in C#, ein anderes in Visual Basic schreiben und zum Schluss alles als ASP.NET (z.B. als Webseite) ausführen.